Montag, 13. Dezember 2010

Hinter dem nächsten Türchen steckt ein Pausenclown mit Namen "Zecke"

Opium fürs Volk
Was soll das? Warum wird ein Andreas Neuendorf zurückgeholt? Von den Spielern, die heute bei Hertha spielen, kennt den eh keiner mehr. Nur die Fans der Ostkurve lassen sich von diesem Karnevalsstück beeindrucken. Ich dachte in Berlin gibt es keine elfte Jahreszeit.
Das wirkt auf mich wie die Anstellung eines Pausenclowns!

Samstag, 11. Dezember 2010

Den Weg hätten sie sich sparen können - So manches Türchen wird erst nach einem Läuten geöffnet

Man sitzt am Frühstückstisch als es klingelt. Das werden wohl die Weihnachtsgeschenke sein, die der Paketpostmann bringen muss. Da stiefeln zwei Leute in den zweiten Stock – nicht von der Post, sondern von den Zeugen, vom städtischen Tierschutzverband oder von der Märchenerzählergilde. Dies würde zumindest erklären, warum sie mir was zu Lesen dalassen wollten. Dankend lehne ich ab und hätte ihnen gerne ein paar Klausuren mitgegeben. Da können sie dann selbst drin lesen.

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Türchen Türchen

Hinter der heutigen Tür steckte dir Winter, der mir erneut zwei Stunden Schulfrei bescherte. So kanns gerne bis Weihnachten weitergehen.

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Baggern im Bus - wieder ein Türchen

Diese kleine Komödie spielte sich direkt hinter meinem Rücken im Bus ab. Ein alter Mann sitzt im Omnibus, neben sich einen leeren Platz. Da lässt eine alte Frau sich neben ihm nieder. Ein paar Minuten schweigen, dann fragt er nach der Uhrzeit. Sie: "es muss fünf vor fünf sein, meine Uhr steht auf fünf und ich stelle sie immer fünf Minuten vor. Ist also fünf vor fünf." Sie lässt sich über das Wetter und den Schnee aus. Wieder ein paar Minuten Ruhe. Er fragt ganz unverblümt und ohne Schnörkel: "Wie alt sind Sie denn?" Sie pikiert: "So was fragt man doch nicht!" Er: "Nu sagen se schon." "Das geht sie nichts an."
Von nun an herrschte eisiges Schweigen und vorbei war es mit der Balz.

Dienstag, 7. Dezember 2010

Türchen Nummer sieben und acht

Gestern kaufte ein Mann im Spielzeugladen für seinen Sohn eine Blechtrommel. Er feierte gestern seinen dritten Geburtstag.

Heute war eine unglaublich dicke Frau beim Sport, die sich über ihre Muskeln unter der Rüstung wunderte.

Samstag, 4. Dezember 2010

Türchen Nummer sechs

Am vorletzten Tag vor der Schließung habe ich die Ausstellung "Eros und Stasi" angesehen. Dabei handelte es sich um ca. 100 schwarzweiß Fotos, die Motive aus der DDR darstellten. Für meinen Geschmack waren da zu viele Menschen auf den Bildern zu sehen, aber so mancher Alltagsgegenstand erregte meine Aufmerksamkeit, obwohl ein gebürtiger Ostler wahrscheinlich mehr wiedererkannt hätte als ich. So ging es wohl auch einem Besucher Mitte 50, der seiner Begleitung so einiges aus dem Nähkästchen erzählen konnte. Allerdings erzählte er eine Menge dummes Zeug, verwechselte Daten, verlegte Etablissements usw.. Aber seinen Zuhörern fiel dies nicht auf und ich wollte ihn nicht bloßstellen. Stattdessen kam ich mit einem Rollstuhlfahrenden Niederländer ins Gespräch, der Gegenstände aus Edelstahl Made in GDR sammelt.
Abgeschlossen wurde der Museumsbesuch von einer Filminstallation, in der zwei Männer in Tierkostümen – Maulwurf und Pandabär – die Natur erkundeten, in eine Höhle vordrangen, in der wohl alle Tiere in kleinen Eiern wachsen und schließlich in einen Fluss fielen. Das ganze wurde durch die Unterhaltung der Wesen mit bayrischem Einschlag untermalt.

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Fünftes Türchen

Hinter diesem Türchen sitzt ein alteingesessener Bürger, der im Bus Bettler mit dem Ruf „Fahrkarten bitte“ vertreiben wollte. Er konnte ja nicht ahnen, dass mir mein Herz in diesem Moment bis zum Halse schlug und ich ihn am liebsten körperlich gezüchtigt hätte, als sich der Umstand aufklärte. Der Schnorrer ist auf jeden Fall draußen geblieben und ich weiß, dass mein Herz so einige Aufregung aushält. Ist in meinem Beruf ja auch nicht verkehrt.

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Türchen Nummer vier des Live-Adventskalenders

Heute war hinter dem Türchen mein Chef, der morgens in der Konferenz zu überzeugen war um 15:00 die Schule zu schließen. Er ersparte mir damit die zwei schlimmsten Stunden der Woche.
Wenn es schon am 2.12. derartige Geschenke gibt, was soll da erst zu Nikolaus oder Weihnachten kommen?!

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Türchen Nummer drei des Live-Adventskalenders

Heute ging ich während meiner vielen Freistunden in der Stadt zum Einkaufen und geriet dabei unweigerlich auch auf den Weihnachtsmarkt, der die ganze Innenstadt ausfüllt, morgens aber noch angenehm leer ist. Im Flanieren beguckte ich mir die Auslagen links und rechts. Es gab Duftkerzen, Holzanhänger für den Weihnachtsbaum, Glitzerkram für Tür und Fenster und und und. Da hörte ich eine Stimme im Vorbeigehen murren „alles Tinnef!“

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Zuletzt aktualisiert: 15. Jul, 02:08

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