Montag, 27. Oktober 2008

Ich liebe die Karikaturen im Tagesspiegel

Leider nicht mehr ganz aktuell - quasi schon erkaltet:

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Zu spät!

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Gestern überbrachte mir meine Mutter die Nachricht, dass ich eine dritte Zusage fürs Referendariat bekommen habe. Verwundert, da ich entweder Absagen erhalten habe oder die Bewerbung unvollständig war und ich die fehlenden Unterlagen nicht nachgereicht hatte, wollte ich den Ort wissen: Essllingen am Neckar (90.000 Einwohner) . Das wäre wohl eine ernstzunehmende Alternative gewesen. Wenn ich nur an den badischen Wein denke, an die Maultaschen, das Apfelweizen und und und.
Nun sitze ich hier in Mg. Naja, kann man wohl nichts machen.
Ärgerlich ist allerdings, dass das da in Schwaben am 12.1.09 losgeht und ich trotzdem 2 Monate früher fertig bin als hier in NRW.

Montag, 20. Oktober 2008

Wie konnte es nur so weit kommen?

Es ist Montag, 5:45 Uhr und ich sitze angezogen mit einer Tasse Kaffee am Schreibtisch. Draußen vor dem Fenster ist es noch stockdunkel. Neben mir liegen Bücher. Um diese Zeit bin ich noch nicht einmal im Examen aufgestanden. Da kann ja mein Wecker länger schlafen! Wie soll das alles weitergehen. Bald braucht der Tag wohl anstatt 24 wohl eher 36 Stunden. Wann soll man da abends ins Bett gehen, wenn man regelmäßig mindestens sieben Stunden Schlaf braucht – besser sind aber neun?
In manchen Bereichen gibt es zeitliches Einsparungspotenzial: Bei der Zubereitung von Nahrungsmitteln und in der Körperpflege. Das längerfristige Resultat malt sich bitte jeder selber aus.

Nachtrag um 6:30: Wenn ich jetzt noch geschlafen hätte, dann wäre ich vom Laubsaugwagen und dem netten Menschen, der mit einem Handgebläse dem Fahrzeug das Futter vorlegt, geweckt worden. Da wäre die schlechte Laune vorprogrammiert gewesen. So sitzt man am Schreibtisch und wunert sich, warum das Haus einzustürzen droht.
6:37: Der Wagen kehrt die andere Straßenseite und macht ebensoviel Lärm wie vorhin, nur mit dem Unterschied dass der nette Mann den Dreck nicht durch den Briefschlitz in den Hausflur bläst.
Wann kommt der Milchmann, der die Flaschen durch das geschlossene Fenster wirft?

Freitag, 10. Oktober 2008

Neulich in Kronach - Extra für Christian

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Oder doch lieber Hartz IV?
Scheiße, wenn ich das so sehe, dann bin ich froh in MÖnchengladbah zu sein.

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Fahrbarer Mittagstisch

Wenigstens funtioniert hier in Mg die Solidargemeinschaft noch. Da kommt jeden Donnerstag der Bauer von der "Erkelenzer Kante" (keine Ahnung welches geologische Phänomen sich dahinter verbirgt).

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Der "ambulante" Italiener ist ums Eck.

Errungenschaften der Technik V

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Neulich in Bayern

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Montag, 6. Oktober 2008

Rheinische Küche,

Jetzt bin ich schon etwa 5 Wochen im niederrheinischen Exil und habe bis jetzt noch nichts richtig regionales gekocht. Zwar spreche ich regelmäßig dem westfälischen Pumpernickel und dem guten Diebels zu, aber es gab halt noch nichts so richtig warmes. Vor Wochen bin ich biem Metzger meines Vertrauens auf das Sonderangebot Panhas gestoßen, konnte mir darunter aber nichts konkretes vorstellen. Ich bewundere zwar Herrn Bourdain, aber so tollkühn wie er bin ich dann doch nicht. Zu Hause sah ich in meinem Gourmetlexikon nach, konnte aber nichts finden, was verwundert, da es sonst Begriffe wie Knurrhahn oder Zinfandel enthält. Ungern griff ich auf Wikipedia zurück und erfuhr, dass Panhas heute aus Hackfleisch, frischer Leber- und Blutwurst, die zusammen mit Zwiebeln und Speck gebraten und anschließend mit Brühe aufgegossen und gewürzt werden besteht. Diese Mischung wird mit Blut und Buchweizenmehl verrührt, eingedickt und dann in fest erkalteter Form zur weiteren Zubereitung angeboten.
Probieren geht über studieren und so gab es nach meinem Kurzaufenthalt in Berlin zum Willkommen die beschriebene Spezialität.

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Urteil: Recht deftig und nicht unbedingt lecker – da ist mir Blutwurst lieber.
P.S. Außerdem macht es einen mörderischen Durst und einen trockenen Hals, was aus aktuwllem Anlass im Freundeskres sehr besorgniserregent ist.

Berliner Charme

In der Nacht von Samstag auf Sonntag in der S-Bahn zwischen Bellevue und Friedrichstraße. Man kommt von Freunden, will nach Hause und liest trotz Müdigkeit die letzten Seiten vom Kleinen Bruder. Da öffnen sich die Türen und zwei Frauen steigen ein, setzen sich und schnattern los. Die hübschere (schlank, glatte dunkle Haare bis zu den Schultern und gut durchgebräunt) holt eine Flasche Bier aus der Jackentasche, steckt sie ohne auch nur einen Moment zu zögern in den Mund und öffnet den Kronkorken mit den Zähnen. Erotik ist anders!

Donnerstag, 25. September 2008

Angekommen

Heute habe ich mich umgemeldet und auf meinem Personalausweis prangt der Stempel der Stadt Mönchengladbach. Die lassen sich hier gegenüber Neubürgern echt nicht lumpen. Begrüßungsgeld gab es keins, sondern so manches Schmankerl als Geschenk. Unter anderem einen kostenlosen Halbjahresausweis für die Stadtbibliothek, einen Stoffbeutel mit ordentlich Werbung drauf, zwei Eintrittskarten für den hiesigen Fußballklub und eine Rolle gelber Säcke.
Da wäre mir Begrüßungsgeld doch lieber gewesen!

P.S. Neulich wurde ich von einer aus dem Seminar gefragt, ob ich den auch eine Jugendweihe gehabt hätte? Nein, ich komme nicht aus dem Osten.

Samstag, 20. September 2008

Hurra das ganze Dorf ist da – Kirmes!

Schräg vor meinem Fenster dreht sich ein leuchtendes Riesenrad und ich höre die Schreie der kleinen Mädchen, die kopfüber und diagonal von irgend so einem Teufelsrad durch die Luft gewirbelt werden. In Rheydt ist für Vier Tage Jahrmarkt. Das Übliche halt mit Autoscooter, Riesenrad, Schieß- und Fressständen. Reißenden Absatz fand Backfisch – ein teures Stück frittierter Masse, die eher überfahren als nach Fisch aussah. Komisch ist allerdings, dass die fettesten Menschen immer die größten Portionen essen! Hoffentlich gibt es nachher noch so richtig schön Schlägerei. Das gehört schließlich zu so einem Dorffest dazu.

Heute (23.9.) war der letzte Tag des Spektakels. Um 22 Uhr war Schicht. Danach begann der Abbau. Auf die Frage, wo es weiterhingeht wurde nur genuschelt "Bremen" - hier in der Ecke verdient man ja kein Geld. Das sagt viel aus über die Region bzw. die Sozialstruktur vor Ort.

Altberliner Größenwahn!

So richtig Stutti3 ist das hier schon seit einiger Zeit nicht mehr, aber erst seitdem ich im inländischen Ausland wohne und die Urlaubsvertretung im Zeitungslesen für meine Eltern übernommen habe, fällt es mir richtig auf.
Es ist eine Diskussion wie im Sommerloch, allerdings während der besten Bundesligazeit. Herr H. von Hertha BSC ist letzte Woche anscheinend vor Neid erblasst, als die Berliner Sportvereine Alba Berlin und die Eisbären von einem überaus solventen Investor eine neues Nest bzw. eine Höhle hingestellt bekamen. Wäre diese Halle mit den 13.000 Zuschauern, die unter der Woche Herthas Auftritt im UEFA-CUP mit ansahen, sehr gut gefüllt gewesen, hatte im Stadion jeder Zuschauer eine Sitzreihe für sich allein. Da kommt aus der Führungsabteilung des Fußball Bundesligisten der Ruf nach einem eigenen Stadion ohne Laufbahn – nur für den Fußball. Die Atmosphäre im Stadion sei so schlecht…. Machbarkeitsstudie wird in Auftrag gegeben – für schätzungsweise knapp 1.000.000 Million Euro. Platz hat Berlin ja bald genug. Auf den frei werdenden Flächen der innerstädtischen Flughäfen. Fragt sich nur noch, wer für die passende Infrastruktur sorgt, wo es die Bahn noch nicht einmal hinbekommt ihren eigenen Hauptbahnhof vernünftig an den öffentlichen Nahverkehr der Stadt anzubinden.
An dieser Stelle frage ich mich, ob es noch geht. Das erinnert an die Gepflogenheiten der Westberliner CDU aus den achtziger Jahren. Kein Geld im Beutel aber große Pläne machen. Irgendwer wird es schon bezahlen. Wenn Herr H. ein kleineres Stadion haben will, dann hat Berlin ein paar zur Auswahl. Die würden dann auch weniger Miete kosten als die 4,5 Millionen Euro, die Hertha jedes Jahr an die Stadt überweisen muss. Da ist man dann unter sich und die Fans kennen sich nach einer Saison alle persönlich und begrüßen sich mit Vornamen. Schön wenn man 30 Millionen Euro langfristige Schulden hat und auch in naher Zukunft nicht mit dem großen finanziellen Regen zu rechnen ist, solche Pläne zu schmieden. Vielleicht sollte das Geld für die Machbarkeitsstudie einfach mal für Transfers genutzt werden oder gar den Nachwuchs – wo doch der Trainer so junge formbare Spieler steht.
Oder wie wäre es einfach mal jeden Spieltag in den Berliner Grund- und Oberschulen 20.000 Freikarten zu verschenken? Dann ist die Hütte voll und bestimmt kommen einige dann in zwei Wochen mit den Eltern wieder. Man würde sich eine neue Generation an Fans heranzüchten, die dann regelmäßig das Stadion füllt. Allerdings ist die Grundvoraussetzung dafür eine attraktiv spielende Hertha. Warum sollen die Leute teuren Eintritt für einen schlechten Service zahlen. Bietet ihnen etwas und sie werden kommen!

Der neue Robert Schwan.

Mittwoch, 17. September 2008

Wie hat er das gemeint?

Heute hat mir ein Lehrer geraten "Besorgn Sie sich mal von Meyer das Buch "Wie funktioniert guter Unterricht"."

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Zuletzt aktualisiert: 15. Jul, 02:08

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