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    <title>Stutti3</title>
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    <dc:publisher>oscar Matzerath</dc:publisher>
    <dc:creator>oscar Matzerath</dc:creator>
    <dc:date>2009-11-18T15:29:36Z</dc:date>
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    <title>Stutti3</title>
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    <title>kindliche Provokation</title>
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    <description>Heute war ich zur Ablenkung und Belohnung beim Chinesen. Kurz nach mir traf eine Familie ein, die den Geburtstag des Großvaters am Frittierbuffet feierte. Es war schon interessant, welche Vorlieben die Kinder essenstechnisch offenbarten. Der Sohn/Enkel war ganz heiß auf Wackelpudding - typisch chinesisch - und die Tochter (ca. 3/4 Jahre alt) hatte eine Vorliebe für Pommes. Erstaunt stellte ich fest, dass das Personal Mayonnaise gereicht hat. &lt;br /&gt;
Nachdem sie fertig gegessen hatte und mit Malzeug ruhig gestellt war, fing das Mädchen fröhlich und laut an zu Singen: &quot;Drei Chinesen mit dem Kontrabass...&quot; Fehlte nur noch das sie sich mit den Fingern Schlitzaugen gezogen hätte.</description>
    <dc:creator>oscar Matzerath</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 oscar Matzerath</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-18T15:17:00Z</dc:date>
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    <title>Das Elend liegt auf meinem Schreibtisch</title>
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    <description>Bin gerade beim Klausurenkorrigieren und könnte manche Schüler durchschütteln bis es klappert! Mit fachlichen Fehlern kann ich ja leben, aber nicht mit Stammtischparolen und mit breiter Brust zur Schau gestellter Naivität! &lt;br /&gt;
&quot;Jedoch bin ich Adenauers Meinung und bin dafür, dass einfach nur noch Frieden in Europa herrschen soll nach all dem Krieg&quot; Hrrrrrrrrrrrr! Geh doch an die Waldorfschule!&lt;br /&gt;
Die Klausuren sind aus Klasse 11. Nach G8 machen die Schüler in wenigen Jahren nach der 12. Klasse das Abitur. Der Untergang des Abendlandes steht bevor!</description>
    <dc:creator>oscar Matzerath</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 oscar Matzerath</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-16T21:46:00Z</dc:date>
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    <title>Je oller je doller oder Kopfbaustelle Schule</title>
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    <description>Heute hatte sich der Chef zum Unterrichtsbesuch angekündigt und sich meinen Deutschunterricht angesehen. Bei der Nachbesprechung gab es Tee und Kekse und konstruktive Kritik. Zwischen Tee, Plätzchen und Geplauder rülpst der alte Sack auf einmal. Was soll man von so einem Mann halten? Bin ich versehentlich auf dem Bau gelandet? Kopfbaustelle Schule. Das würde auch erklären, warum neulich im Lehrerzimmer ein Kühlschrank stand, indem sich einen Rahmen voller Kannen befand. Sollte man dort dauerhaft installieren, so etwas verbessert das Betriebsklima. Ihm war es ziemlich peinlich ich habe mir jovialer Weise verkniffen die Faust vor die Stirn zu rammen und laut Schulz zu rufen. Wäre bestimmt ein Kracher geworden. Der Rektor legt auch dicke stinkende Würste in die Schüssel  mehr will ich von ihm gar nicht wissen.&lt;br /&gt;
Muss morgen beim Tag der offenen Tür kleinen Kindern schmutzige Witze erzählen. Und das an meinem freien Samstag. Bravo!</description>
    <dc:creator>oscar Matzerath</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 oscar Matzerath</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-06T21:37:00Z</dc:date>
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    <title>Skurrile Suche nach einem Dutzend Eiern  Die Stadt der Diebe</title>
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    <description>Leningrad im Zweiten Weltkrieg. Die Stadt ist von den Deutschen belagert und die noch verbliebene Bevölkerung leistet Widerstand. Der russische Winter zwingt sie fast in die Knie ebenso wie der Hunger. Selbst der Schwarzmarkt gibt nichts mehr her. Es werden sogar Bücherei-Lebkuchen  in Quader gepressten Leim aus Buchrücken - gegessen. &lt;br /&gt;
In dieser Zeit fällt ein Junge bei einer Plünderung einer Patrouille in die Hände und ihm droht die Exekution. Doch es gibt einen Ausweg, wenn es ihm gelingt für die Hochzeitstorte der Tochter des Oberst innerhalb einer Woche zwölf Eier aufzutreiben ist er frei.</description>
    <dc:creator>oscar Matzerath</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 oscar Matzerath</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-02T14:21:00Z</dc:date>
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    <title>Konkrusmasse und die Nutznießer</title>
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    <description>Da geht ein Versandhandelskonzern pleite, tausende Menschen verlieren ihre Arbeit und die lieben Deutschen hauen sich im Internet virtuell auf die Fresse, um noch schnell ein Superschnäppchen zu ergattern. Man könnte jetzt mit Darwin kommen und von survival of the fittest sprechen, aber hauptsächlich gewinnt das Schwarze Horn auf gelben Grund. Ein Schelm, der böses dabei denkt.</description>
    <dc:creator>oscar Matzerath</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 oscar Matzerath</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-02T14:08:00Z</dc:date>
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    <title>Margot H. meldet sich aus dem Exil zu Wort</title>
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    <description>Es hat schon ein wenig den Charme einer Verschwörung. Da sitzt eine alte Frau in Südamerika und organisiert den Kampf gegen die bundesrepublikanische Gesellschaft. Es ist so schön subtil, dass man sich an Videobotschaften von al-Qaida oder Saddam Hussein erinnert fühlt. &lt;br /&gt;
Und wir singen alle: &quot;Der Rosa Luxenburg reichen wir die Hand!&quot;  &lt;br /&gt;
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    <dc:creator>oscar Matzerath</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 oscar Matzerath</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-31T11:35:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://stutti3.twoday.net/stories/6019083/">
    <title>Vom Sexobjekt zum öffentlichen Ärgernis - oder Ferien in Berlin</title>
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    <description>.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube das wird hier mehr und mehr zum Reisebericht. Endlich weiß ich, warum man schon immer mindestens eine Stunde vor Abflug am Flughafen sein soll: Damit man die Angebote des Dutyfreeshops (ich weiß nicht mehr wie viele Bindestriche ich vergessen habe) kennenlernt. Nachdem ich mich am Düsseldorfer Hauptbahnhof mit Reiseproviant eingedeckt habe und ihn vor der Sicherheitskontrolle pflichtbewusst aufgebraucht habe, fand ich im besagten shop Nachschub. Nicht in Form von hochprozentigen Schnapsflaschen, sondern in Viererpacks Holsten Pils. Jetzt sitze ich vor meinem Gate und trage die Terminirung selbstbewusst voran. Im Ohr halten sich die Ärzte und die Wallerts den Steigbügel und animieren zum Fortfahren. Vorsicht mahnt das Großhirn, sonst nehmen sie dich nicht mehr mit. Ach was sagt das Schwein in mir, du hast Kaugummis in der Tasche. Und schon ist Dose zwei geöffnet und die gute Laune weicht einer angenehmen Form des Rausches. Es lebe der Laptop! Dose drei wird geöffnet. Gerade kam die Meldung, dass der Flug Verspätung hat. Na bitte, sind ja nur meine Ferien. Die Spießer im Anzug gehen vor dem Check-In auf und ab und werfen nervöse Blicke auf die Uhr. Mir gegenüber sitzt ein Mann von AirBerlin, der zumeist in seinen Bildschirm guckt. Allerdings beschleicht mich das Gefühl, dass er mich gelegentlich misstrauisch beäugt. Soll doch die Fresse halten der Penner, soll froh sein, dass ich keinen Whiskey gekauft habe. Da setzt der geistliche Verfall schneller ein als bei ein paar Pils. Die Musik ist gut  wollen wir tanzen? Weiteres später. Das wird ein Spaß, hoffentlich sind die Stewardessen hübsch, sonst verlange ich mein Geld zurück! Nach Helsinki will ich nicht. Was mache ich, wenn sie mich nicht mitnehmen? Ach scheiß drauf, wozu habe ich eine Bahncard 25? Jetzt könnte es langsam mal losgehen, ich muss allmählich pinkeln. Alles für die Kunst! Ahoi!&lt;br /&gt;
Alles gut. Der Flieger ist gestartet, trotz meiner Musik. Da merkt man es  alles Propaganda. Direkt nach dem Start mußte ich pinkeln, das Bier muß raus. Auf zum Klo. Die Stewardess weist mich freundlich daraufhin, dass die Anschnallzeichen noch leuchten. Habe mich schon gewundert, warum es hier aussieht wie auf der Tatanic und wem die Nase gehört.</description>
    <dc:creator>oscar Matzerath</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 oscar Matzerath</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-30T14:51:00Z</dc:date>
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    <title>Ein Hauch von DDR</title>
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    <description>scheint einem hier am Niederrhein um die Nase zu wehen. Diese Aussage bezieht sich nicht auf mit Braunkohle betriebene Heizanlagen, die einen unverwechselbaren Duft verbreiten, der an die ersten Besuche im ehemaligen Nachbarland erinnern, sondern an das Gefühl steter Überwachung durch Mitmenschen. &lt;br /&gt;
Da hatte gestern eine Kollegin Geburtstag und wir saßen zu neunt auf Decken und tranken Bier und Schnaps auf das Wohl des Geburtstagskindes. Prompt erzählt mir heute ein Schüler, dass er mich gestern im Park gesehen hätte, wie ich dort mit Freunden gesessen hätte. Schön, dass er das mit dem Schnaps nicht gesehen bzw. erwähnt hat. Hätte mir noch gefehlt. Von den wochenendlichen Begegnung im Kino und in der Fußgägnerzone habe ich bereits an anderer Stelle berichtet. Allmählich drängt sich die Frage auf, ob man im ländlichen Kronach in Franken nicht mehr Privatssphäre gehabt hätte, da dort wahrscheinlich alle Kinder mit dem Schulbus nach der Penne erstmal auf das elterliche Gehöft gekarrt werden und dieses nur mit dem Heuwagen wieder verlassen dürfen.</description>
    <dc:creator>oscar Matzerath</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 oscar Matzerath</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-23T18:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://stutti3.twoday.net/stories/5941211/">
    <title>In Flanders Fields</title>
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    <description> the poppies blow Mit diesen Worten beginnt das weltberühmte Gedicht von John Mc Crae, eines kanadischen Teilnehmers des Ersten Weltkrieges, der auf diese Art und Weise versucht die Erlebnisse des Grabenkampfes zu bewältigen und der Grausamkeit Ausdruck zu verleihen. In Deutschland ist dieses Ereignis fast in Vergessenheit geraten, bzw. besitzt einen deutlich geringeren Stellenwert in der Erinnerungskultur als der Zweite Weltkrieg. Anders vollzieht sich das Gedenken an den Originalschauplätzen, wie beispielsweise im belgischen Ypern. Dort wird an jedem Abend seit 90 Jahren den vermissten und gefallenen Soldaten mit Trompetenstößen ein letzter Tribut gezollt. Werden Friedhöfe für zehntausende Soldaten gepflegt und versucht die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, was äußerst schwer fällt, da in 90 Jahren kaum noch etwas an die Geschehnisse erinnert. Nur die Bauern finden noch häufig Munition auf ihren Feldern, die durchaus noch Gefahren birgt. Es fällt schwer sich vorzustellen, dass dort wo es heute grünt und blüht damals kein Grashalm mehr neben dem anderen stand und die Erde unterst zu oberst lag und sich Menschen in kilometerlangen Gräben über Jahre hinweg belauerten um sich zu erschießen und sich unter anderem von Ratten ernährten. Die Bemühungen authentische Bilder des Krieges oder besser erlebnisnah die Atmosphäre in den Gräben nachempfindbar zu machen, nimmt an manchen Stellen bizarre Formen an. So kann man im Museum von Ypern in einem dunklen Raum sitzen und auf zwei Videowänden laufen Bilder der Schlachtfelder ab. Gesprächsfetzen in verschiedenen Sprachen sollen einen Eindruck der Nähe zum Kriegsgeschehen vermitteln. Licht- und Geräuscheffekte sowie aufsteigender Nebel sollen dem Museumsbesucher suggerieren er sei mittendrin im Graben. Nur dumm, dass im Raum angenehme Temperaturen herrschen, es trocken ist und die Geräusche der Geschütze voluminös zu einer leisen Begleitkulisse reduziert wurden. Auch muten nachgebaute Schützengräben eher wie Irrgärten an, als das sie die Bedrohlichkeit des Krieges vermitteln könnten.&lt;br /&gt;
Die Exkursion des Fachseminars Geschichte hinterlässt einen bleibenden tiefgründigen Eindruck, der vor allem nachdenklich stimmt, da in diesem Krieg hunderttausende Menschen gestorben sind, denen man heute auf verschiedene Art und Weise gedenkt. Besonders nah geht es einem, wenn man auf dem Soldatenfriedhof für die Opfer der Schlacht um Langemarck an einer Gedenkwand den eigenen Familiennamen findet, der nicht all zu häufig vorkommt. Allerdings vermittelt wissenschaftliche und belletristische Literatur oft ein besseres Bild vom Krieg als mit Wasser vollgelaufene Bombenkrater, die mit hohen Bäumen umstanden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britischer Soldatenfriedhof in den flandrischen Feldern&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Tyne-Cort-Cemetery&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/stutti3/images/Tyne-Cort-Cemetery.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitten in den Feldern&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Bayernwald2&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/stutti3/images/Bayernwald2.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hotelzimmer mit Minibar&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;DSC00260&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/stutti3/images/DSC00260.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>oscar Matzerath</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 oscar Matzerath</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-15T20:02:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://stutti3.twoday.net/stories/5929838/">
    <title>Ausflug ins Kriegsgebiet</title>
    <link>http://stutti3.twoday.net/stories/5929838/</link>
    <description>Packe gleich mein Survivalkid und stimme mich mental auf den Trip nach Belgien ein. &lt;br /&gt;
Die Anleitung, wie man Bomben entschärft, habe ich auch schon gelesen. Dann kann es ja losgehen in das ehemalige Kriegsgebiet.&lt;br /&gt;

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    <dc:creator>oscar Matzerath</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 oscar Matzerath</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-09T17:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://stutti3.twoday.net/stories/5919619/">
    <title>Elternabend und Sven Regener im Alltag</title>
    <link>http://stutti3.twoday.net/stories/5919619/</link>
    <description>Noch nicht mal ein Kind und schon sitzt man auf einem Elternabend. Bzw. saßen die Eltern und ich musste mich vorstellen. Was für ein trauriger Anblick! Da saßen sie allein oder in Paaren, alt oder mittelalt, Mutter oder Vater. Es waren sogar einige bekannte Gesichter darunter. Der Vater, der immer in Erdtönen herumläuft und auf einer Burg voller Vampire zu wohnen scheint, aufgrund des starken Geruchs nach Lauchgewächsen saß er allein. An einem anderen Tisch saß die untersetzte Kellnerin aus dem örtlichen Restaurant, die wiedererkennend lächelte und daneben alle möglichen Muttis und Papis. Sie saßen da wie die Lämmer, alle fleißig nickend und keine Fragen stellend. &lt;br /&gt;
Heute im Fitnessstudio unterhielt ich mich während der Übungen mit einem Trainer und wir kamen irgendwie darauf zu sprechen, dass ich ursprünglich aus Berlin komme. Da fragte er mich von wo aus Berlin und ich antwortete aus dem Nordwesten. Nun fragte mich dieser Provinzler, ob sich mein Stadtteil denn auch wirklich zu Berlin gehöre oder wie in Mönchengladbach nur einer der vielen Vororte. Naja, das gehörte schon dazu, war ja schließlich die Mauer drum. Da wusste man ganz genau was zu Berlin-West gehört. Da hat der Dödel aber doof geguckt und kam mir schon wieder mit seiner provinziellen Kacke von Wegen Mg und seine Vororte. Man sollte nicht so viel Sven Regener lesen/hören, so etwas macht für normale Kommunikation untauglich.</description>
    <dc:creator>oscar Matzerath</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 oscar Matzerath</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-03T19:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://stutti3.twoday.net/stories/5915854/">
    <title>Das erinnert schon fast wieder an die Skandale in den siebziger Jahren</title>
    <link>http://stutti3.twoday.net/stories/5915854/</link>
    <description>Quelle: Tagesspiegel.de  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
America de Cali, Ex-Klub des neuen Berliner Stürmers Adrian Ramos, steht auf der schwarzen Liste der US-Regierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transfer des kolumbianischen Nationalspielers Adrian Ramos von America de Cali zu Hertha BSC interessiert auch die US-amerikanischen Drogenfahnder (DEA). Der populärste kolumbianische Klub steht seit Jahren auf einer schwarzen Liste der US-Behörde zur Bekämpfung der Geldwäsche im Drogenhandel, die offiziell Specially Designated Nationals List heißt und in Südamerika Lista Clinton genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
America de Cali hat mit Listenplatz 6536 prominente Nachbarn: Osama Bin Laden trägt die Nummer 6365, dessen Terrororganisation Al Qaida hat die 6366. Die Lista Clinton ist eine nach dem ehemaligen US-amerikanischen Präsidenten benannte Aufstellung der Geldwäsche verdächtigter Personen, Firmen und Institutionen. Einzelpersonen oder Betriebe, die auf dieser schwarzen Liste auftauchen, sind zumindest auf dem US- Markt jede Art von Geschäften untersagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grund für den US-amerikanischen Bannstrahl ist der Einfluss des legendären Cali-Kartells auf die Roten Teufel, wie die Kolumbianer den populärsten Klub des Landes nennen. Die Brüder Gilberto und Miguel Rodriguez Orejuela hatten in den Achtziger und Neunziger Jahren ihre Kokain-Millionen in den Klub gepumpt. Damals lieferte sich das Medellin-Kartell um den 1993 erschossenen Pablo Escobar mit der Konkurrenz aus Cali nicht nur einen blutigen Kampf um Marktanteile im milliardenschweren Drogengeschäft, sondern auch eine prestigeträchtige Auseinandersetzung auf dem grünen Rasen. Während sich Escobar Atletico Nacional de Medellin leistete, spülten die Rodriguez-Brüder ihre Drogen-Millionen in die Kassen von America de Cali. Doch mittlerweile sitzen die Köpfe des Cali-Kartells in US-Gefängnissen und nach der freiwilligen Zahlung einer Geldbuße von umgerechnet 1,56 Milliarden Dollar der Familie Rodriguez an die US-Staatskasse ist auch der Geldfluss an America versiegt.&lt;br /&gt;
Diese Vergangenheit lastet bis heute auf dem Verein: Ein Sohn des Rodriguez-Clans (Juan Angel) zieht hinter den Klubkulissen nach wie vor die Fäden. Und die mächtigen Kartell-Bosse, die in ihren US-Gefängnissen das bunte Treiben in Cali höchst interessiert verfolgen, erwarten für ihre Investitionen aus der Vergangenheit eine Art Schadensersatz. Deswegen meiden viele Firmen jedweden Kontakt zu America, das nicht einmal einen Trikotsponsor besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transfer von Adrian Ramos zu Hertha BSC wird deshalb nicht nur die US-Drogenbehörde interessieren, sondern auch die Familie Rodriguez. Es soll sich bei der Ablösesumme um umgerechnet 1,4 Millionen Euro handeln  Geld, das America de Cali nur zu gut brauchen kann. Der Klub hat nämlich seit Jahren ein Ziel: America will sich von der Rodriguez-Familie freikaufen. Die Transferentschädigung für Ramos könnte ein Schritt in diese Richtung sein. Wir wollen erhobenen Hauptes gehen, sagt Miguel Andres Rodriguez, ein anderer Sohn von Kartell-Chef Miguel Rodriguez, dem Tagesspiegel. Die Familie will ein bestelltes Feld hinterlassen und dann nicht mehr zurückkommen.</description>
    <dc:creator>oscar Matzerath</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 oscar Matzerath</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-01T20:13:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://stutti3.twoday.net/stories/5911631/">
    <title>Ganz großes Kino! Inglourious Bastards</title>
    <link>http://stutti3.twoday.net/stories/5911631/</link>
    <description>Der neueste Streich des Kultregisseurs Quentin Tarantino besticht vor allem durch die Inszenierung des Geschehens, mit allem was man erwartet und schätzt. Die Geschichte ist packend und auch gewisse historische Abweichungen mindern den Kinospaß keineswegs sondern tragen eher noch zur Erheiterung bei. Auch eher mittelmäßige deutsche Schauspieler werden gut in Szene gesetzt und gewinnen deutlich an Profil.&lt;br /&gt;
Für den Privatgebrauch dringend zu empfehlen, aber nicht für den dienstlichen Einsatz.&lt;br /&gt;
Der einzige Film, für den ich ein zweites Mal ins Kino gehen würde!&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;130&quot; alt=&quot;images&quot; width=&quot;130&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/stutti3/images/images.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>oscar Matzerath</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 oscar Matzerath</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-30T19:20:00Z</dc:date>
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    <title>In mehrerer Hinsicht richtig gehandelt</title>
    <link>http://stutti3.twoday.net/stories/5898863/</link>
    <description>Aktuelle Ereignisse lassen mich an eine Kommilitonin denken, die mit mir zusammen Deutsch und auch mittelalterliche Geschichte studierte. Man traf sich drei bis vier Mal die Woche in diversen Veranstaltungen und vor verschlossenen Türen und wartete gemeinsam teils stundenlang auf die Audienz beim Professor. In manchmal langen Gesprächen erfuhr ich so einiges über ihr Leben und ihren familiären Hintergrund. Eines Tages bat sie mich in der nächsten Veranstaltung ordentlich mitzuschreiben, damit sie sich die Unterlagen kopieren könne, wenn sie aus Griechenland zurück sei, wo sie Erbschaftsangelegenheiten zu regeln hätte. Bei der Erwähnung einer Erbschaft in Griechenland wird der Großstadtbewohner aus der märkischen Streusandbüchse hellhörig, malt sich einsame Buchten, kristallklares Wasser und Nacktbaden bei Vollmond aus. Ab jetzt nimmt die Geschichte eine jähe Wendung. Das Haus, welches geerbt werden sollte lag im trockenen Binnenland und auch mit der Aphrodite  diesen Spitznamen hatte sie seitdem weg  war es nicht so weit her. Allerdings hatte ich jetzt ein Problem. Mein Interesse an ihrer Person falsch deutend, wollte mich die Aphrodite jetzt häufig zum vertraulichen Kaffeetrinken überreden. Sie schien mir sogar in der Bibliothek hinter den Regalen aufzulauern  so kam es mir zumindest manchmal vor  und ich musste alle möglichen sinnlosen Internetsurfereien ins Feld führen und Hochbeschäftigung heucheln, um ihren Fängen zu entkommen. Zum Glück sind die Semesterferien eine lange, in der jeder seine eigenen Wege geht. In den folgenden Semestern war unser Interesse merklich abgekühlt. Insgeheim verurteile ich mich für diese materialistischen Gedanken, aber wer hätte nicht gern ein Haus in Griechenland. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;155&quot; alt=&quot;296382_m1t1w475q80s1v57486&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/stutti3/images/296382_m1t1w475q80s1v57486.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Aktuelle Ereignisse und ein Gespräch mit einem Freund erinnerten mich jetzt an diese Gestalt aus meinem vergangenen Universitätsleben. Ich hoffe, dass das Haus nicht den Feuersbrünsten anheim gefallen ist und auch das die Aphrodite ihr berufliches Glück gefunden hat. Wir werden es wohl nie erfahren. Aber insgeheim weiß ich, dass ich damals in mehrerer Hinsicht richtig gehandelt habe.</description>
    <dc:creator>oscar Matzerath</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 oscar Matzerath</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-25T07:24:00Z</dc:date>
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    <title>Neue Lehrer  alte Tricks</title>
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    <description>Nachdem ich schon auf meine mangelnde Blogbereitschaft angesprochen wurde, gibt es das Neueste in Kurzform (Ein paar Fotos des Sommerurlaubs folgen irgendwann):&lt;br /&gt;
Das neue Schuljahr geht wesentlich besser los als das alte. Zudem habe ich mir nach dem heutigen Tag den Titel Didaktikpapst verliehen. Ich war ja so was von multimedial vorbereitet, dass gibt es eigentlich gar nicht. Neben Kreide, Oh-Folie und Arbeitsblättern, gab es heute auch was auf die Ohren und eine Präsentation via Beamer. Wenn mich in den nächsten Tagen niemand lobt, dann werde ich das selber erledigen müssen. &lt;br /&gt;
Ansonsten musste ich heute zur Sonderschicht im Seminar anrücken. Vorher noch schön beim städtischen Hundebräter einen Teller Allerlei gegessen und zum Wochenabschluss mittags noch ein Weizenbier getrunken. Hatte ich mir aber auch verdient. Dann ins Seminar mit einer Stimmung wie beim Karneval und einer Fahne wie zur Olympiaeröffnungsfeier. Aber man lernt ja auch sinnvolle Dinge im Ref, nämlich die Einnahme von Pfefferminzdrops gegen alle Art von Mundgeruch. So gewappnet ließ sich dann auch das PEG-Modul Offener Unterricht ertragen. Danach ging es mit einer Herrenhandtasche in den Stadtpark. Manchmal muss man einfach das Lumpenproletariat raushängen lassen. &lt;br /&gt;
Schüler stehen bekanntlich auf klare Ansagen. Als ich heute in der Geschichtsstunde in Klasse 10 eine Rede Kaiser Wilhelm II. zum Kriegsausbruch vorspielte und einige Mädels dabei schnatterten, sagte ich voller Inbrunst: Ruhe wenn der Kaiser spricht! So etwas darf einem beim Thema Nationalsozialismus nicht passieren. &lt;br /&gt;
Ansonsten blicke ich ausgesprochen positiv in die nächsten Wochen, obwohl da eine Menge Arbeit auf mich zukommt  Examensarbeit etc., aber hoffentlich geht es im September nach Ypern!</description>
    <dc:creator>oscar Matzerath</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 oscar Matzerath</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-21T17:23:00Z</dc:date>
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